Museum [lateinisch »Ort für gelehrte Beschäftigung«, von griechisch mouseĩon »Musensitz«, zu moũsa »Muse«]

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Aufgaben und Organisation

Aufgabe des Museums im 19. Jahrhundert war es, die aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang herausgelösten Bestände in eine neue Ordnung zu bringen und diese in einem repräsentativen Bauwerk zu erschließen. Die Museen

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Entstehungsgeschichte

Die Idee des öffentlichen, systematisch geordneten Museums als einer demokratischen Bildungsanstalt hat antike Traditionen. Die Ptolemäer und die Könige von Pergamon unterhielten aus »profanen« historisch-humanistischen Interessen große Kunstsammlungen. In dem im 3. Jahrhundert v. Chr. in Alexandria gegründeten »Musentempel« (Museion) dienten neben Büchern und wissenschaftlichen Instrumenten auch Kunstwerke wissenschaftlich-systematischer Erkenntnis.

Das moderne Kunstsammeln hat seine Anfänge im Italien der Frührenaissance, wo das aufstrebende Bürgertum begann, Sammlungen von

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Architektur und Selbstverständnis

Die Eroberungen der Revolutionskriege, die Enteignung des Kunstbesitzes von Kirchen, Klöstern und Schlössern nach der Revolution in Frankreich und nach der Säkularisation in Deutschland machten Ende des 18. beziehungsweise Anfang des 19. Jahrhunderts riesige Kunstbestände beweglich. Als Folge wurden an vielen Orten in Europa öffentliche Museen eingerichtet, woraus der Museumsbau als neue Bauaufgabe erwuchs.

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Museum: Louvre

Der Louvre in Paris ist eine der ältesten öffentlich zugänglichen Kunstsammlungen der Welt, zugleich eine der bedeutendsten.

19. Jahrhundert

Der erste autonome öffentliche Museumsbau

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Weitere Medien

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Weiterführende Literatur

J. Schilgen: Neue Häuser für die Kunst. Museumsbauten in Deutschland (1990
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Quellenangabe
Brockhaus, Museum. http://www.brockhaus.at/ecs/enzy/article/museum