Zug, Kanton in der Zentralschweiz, 239 km2, (2017) 125 400 Einwohner;

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Recht

Nach der Verfassung vom 31. 1. 1894 (mehrfach revidiert) liegt die Gesetzgebung beim Kantonsrat, dessen mindestens 70 und höchstens 80 Mitglieder nach dem Proporzverfahren auf 4 Jahre gewählt werden. Verfassungsänderungen

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Landesnatur

Der flächenmäßig relativ kleine Schweizer Kanton, bestehend aus elf Gemeinden, liegt im Schweizer Mittelland und umfasst im Südosten die subalpine Molasselandschaft des Zuger

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Bevölkerung

Die Bevölkerung ist überwiegend deutschsprachig. 51,3 % der Bewohner gehörten 2016 der katholischen Kirche an, 14,1 % waren evangelisch-reformiert, 22,3 % konfessionslos (Daten zur Religionszugehörigkeit aus der Strukturerhebung, bezogen auf die ständige Wohnbevölkerung ab 15 Jahren). Dem Islam wurden rd. 3,4 % Bevölkerungsanteil zugerechnet. Der Ausländeranteil liegt mit 27,5 % leicht über dem

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Wirtschaft

Durch seine Tiefsteuerpolitik insbesondere für Holding-Gesellschaften erfuhr der Kanton Zug in den letzten Jahrzehnten eine rasante wirtschaftliche Entwicklung und wurde zur Steueroase innerhalb der Schweiz. Eine Vielzahl

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Verkehr

Zug liegt an der wichtigsten alpenquerenden Nord-Süd-Verbindung der Bahn (Gotthardroute: Zürich

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Geschichte

Im frühen Mittelalter gehörte das Gebiet des späteren Kantons zum Thurgau, später zum Zürichgau. Die Lenzburger, später die Kyburger, die um 1200 die Stadt Zug gründeten, besaßen im Gebiet von Zug Hoheitsrechte; 1273 erwarben die Habsburger das durch den Gotthardverkehr zu Bedeutung gelangte Gebiet durch Kauf und vereinigten Stadt sowie Umland (»Landschaft«) zum Amt Zug. Um 1300

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Quellenangabe
Brockhaus, Zug. http://www.brockhaus.at/ecs/enzy/article/zug-20